Death of the DJ — NICHT

Wenn man sich heute auf eine Tanzveranstaltung traut wird man neben zu lauten, schlechten Anlagen, fehl-geleitetem Publikum und überteuertem Gesöff auch eins immer öfter sehen. Laptop DJs. Das ist allerdings nichts neues. Die Erste Version von Traktor kam bereits 2001 auf den Markt und das MP3 Format wurde bereits 1991 vom Frauenhofer Institut entwickelt. Und obwohl die Technologie nun schon so lang auf dem Markt ist, haben vor allem Menschen vor ihr Angst, die eigentlich die Innovation preisten und den Umschwung in dunklen Kellern feierten (und immer noch feiern).
Die House-Community.
Eine der anscheinend bewegendsten Fragen in Foren und Blogs scheint nach wie vor die Frage nach dem Tod von Vinyl zu sein; und gleich hinten dran verfluchen die „alten Hasen” die neue Technologie, mit der jeder Hanswurst sich selbst einen DJ nennen kann, auch ohne handwerkliche Grundlagen zu haben. Das iPad ist der Tod und jeder leuchtende Apfel der ein 1210er Turntable besetzt hat eine Zielscheibe für spontane Flaschenwurfgeschosse zu sein. Ganz abgesehen von Beatport, der Store, der den Markt schon seit 2004 drückt und mit minderwertigen Produkten bewirft.
